Festzinsanlage: Information
- Zinsangebot/Anzeige
Kommunalkredit Invest
- 2,30% p. a. bei 12 Monaten
- 2,35% p. a. bei 2 Jahren
- der angegebene Zinssatz gilt bei einem Anlagebetrag ab EUR 10.000
- es wird zunächst das kostenlose Transferkonto eingerichtet
- Zinsangebot/Anzeige
Hamburg Commercial Bank
- 2,55% p. a. bei 2 Jahren
- 2,80% p. a. bei 4 Jahren
- 2,90% p. a. bei 5 Jahren
- Mindestanlage von EUR 5.000
- Auslandsanlage, Einlagensicherung über Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.
- weitere Zinsanlagen über die Raisin-Plattform ohne nochmalige Identifizierung möglich
Eine jederzeit verfügbare Reserve ist wichtig. Aber alles, was darüber hinausgeht, sollte man gewinnbringend anlegen. Bei einer Festzinsanlage legt man Geld auf mehrere Monate oder Jahre sicher an und erhält hierfür einen Festzins, der dem Anlagekonto gutgeschrieben oder auf ein Verrechnungskonto ausgezahlt wird. Die Anlageform ist gebührenfrei und es gibt keine Kursschwankungen. Unsere Datenbank beinhaltet Festzins-Konditionen unabhängig davon, ob das Produkt von der jeweiligen Bank nun als "Festgeld", "Termingeld" oder "Sparbrief" bezeichnet wird. Begriffe wie "Festgeld" oder "Termingeld" werden meist bei Festzinsvereinbarungen für Zeiträume bis 12 Monate verwendet, dagegen werden mehrjährige Laufzeiten eher als "Sparbrief" benannt. Der bundesweite Markt für diese Festzinsanlagen ermöglicht einfache Anlagen zu Zinssätzen, die in der Spitze fast ausnahmslos über den Renditen liegen, die sich mit komplizierten Banksparplänen oder mit an Referenzwerten gekoppelten Sparkonten ergeben.
Wie lange Geld angelegt werden soll, hängt von den Sparzielen, den Zinserwartungen und vor allem vom Zeitpunkt ab, wann das Geld wieder benötigt wird. Wer eine mehrjährige Bindung scheut, kann den Anlagebetrag in Tranchen aufteilen und zu unterschiedlichen Fälligkeitsterminen anlegen. So ist ein Teil des Geldes in absehbarer Zeit immer verfügbar und kann dann bei Bedarf wieder neu angelegt werden. Eine EU-Richtlinie gibt in Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung EU-weit eine Mindestabsicherung von EUR 100.000 je Privatkunde vor. Dennoch ist es wichtig zu wissen, durch welche in- oder ausländische Institution die Absicherung beim jeweiligen Anbieter konkret erfolgt. Diese Information ist natürlich im Vergleich vermerkt.
Auch bei Festzinsanlagen muss man inzwischen aufpassen. So schreiben verschiedene Banken bei mehrjährigen Anlagen die Zinsen erst am Laufzeitende und ohne Zinseszinseffekt gut. Damit die Zinshöhe nicht täuscht, geben wir in der Fußnote den entsprechenden Wert bei jährlicher Zinsgutschrift an. Außerdem werden vereinzelt Festzinsanlagen mit Nachrangabrede aufgelegt. Das bedeutet aber, dass die Einlagensicherung im Falle der Pleite nicht greift. Denn diese Verbindlichkeiten werden im Insolvenzfall nachrangig - nach denen anderer Gläubiger - bedient. Angebote mit Nachrangabrede führen wir nicht auf.
Der Trend bei den Leitzinsen drehte in den vergangenen Jahren mehrmals. Nach den Jahren der Nullzinspolitik, in denen die Europäische Zentralbank (EZB) Hunderte Milliarden Euro ins Finanzsystem spülte, folgte wegen des massiven Inflationsdrucks ab Juli 2022 zunächst eine Serie von zehn Anhebungen - auf 4,50% beim Mindestbietungssatz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte. Ab Juni 2024 senkte die EZB dann in acht Schritten auf 2,15%. Seitdem blieben die Leitzinsen unverändert. Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten haben Einfluss. Der Nahostkonflikt seit Anfang März 2026 treibt die Energiepreise und verschärft die Inflationsaussichten. Die Märkte rechnen deshalb inzwischen eher mit Zinserhöhungen. Ein klarer Zinspfad zeichnet sich nicht ab; die EZB entscheidet von Sitzung zu Sitzung nach Datenlage.
Bei den Festzinsanlagen waren die Höchststände bereits Ende 2023 überschritten. In Vorwegnahme der absehbaren Leitzinssenkungen hatten die Banken vor allem ihre Angebote für lange Laufzeiten gesenkt. Seit einigen Monaten ziehen die Zinssätze wieder leicht an und die Zinsstrukturkurve normalisiert sich. Für Anleger gilt es, selektiv Gelegenheiten zu nutzen, denn anders als zu den Zeiten der extrem niedrigen Zinsen ist es für viele Banken grundsätzlich attraktiv, Einlagen aufzunehmen; der Wettbewerb ist entsprechend groß.
Relevante Änderungen bei den Festzinsangeboten
- Kommunalkredit Invest wird am 18.5.26 ab der 12-monatigen Laufzeit in beiden Anlagestufe um 0,15 bis 0,40 Prozentpunkte erhöhen. Für Anlagebeträge ab EUR 10.000 werden es bei 12 sowie 18 Monaten 2,45% (bisher 2,30%) sein und bei 2, 3, 5, 8 sowie 10 Jahren 2,75% (bisher 2,35% bei 2 Jahren, 2,50% bei den weiteren Laufzeiten).
- Addiko Bank wird am 18.5.26 bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,50% (bisher 2,35%) anheben.
- VakifBank erhöhte am 11.5.26 größtenteils: Für Neuanlagen, nicht für die Wiederanlage auslaufender Festgelder, gelten bei 3 Monaten auf 1,90% (vorher 1,80%), bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,35%), bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,60% (vorher 2,40% und 2,50%), bei 4 Jahren auf 2,65% (vorher 2,50%) und bei 5 Jahren auf 2,70% (vorher 2,60%). Bei 9 Monaten senkte VakifBank jedoch auf 2,05% (vorher 2,15%) und das Angebot bei 18 Monaten ist entfallen (vorher 2,40%).
- bank99 erhöhte am 11.5.26 bei 12 Monaten auf 2,10% (vorher 1,80%).
- bundesschatz.at erhöhte per 7.5.26 folgende Laufzeitangebote: 6 Monate - 2,20% (vorher 2,15%), 12 Monate - 2,45% (vorher 2,25%), 4 Jahre - 2,60% (vorher 2,50%), 10 Jahre - 3,20% (vorher 3,10%).
- Austrian Anadi Bank erhöhte am 5.5.26 bei 3 Monaten auf 1,91% (vorher 1,87%) und bei 6 Monaten auf 2,06% (vorher 2,00%).
- Bank Direkt erhöhte am 1.5.26 bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,00%), bei 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,25%) und bei 5 Jahren auf 2,60% (vorher 2,50%).
- HYPO Salzburg erhöhte am 1.5.26 bei 2 Jahren auf 1,625% (vorher 1,375%) und bei 3 Jahren auf 2,00% (vorher 1,75%).
- Raiffeisenbank Inneres Salzkammergut erhöhte am 1.5.26 bei 12 Monaten auf 1,25% (vorher 1,00%), bei 2 Jahren auf 1,625% (vorher 1,00%) und bei 3 Jahren auf 2,00% (vorher 1,75%).
- Klarna Bank aus Schweden senkte am 30.4.26 bei 12 Monaten auf 2,60% (vorher 2,65%).
- CreditPlus Bank aus Deutschland erhöhte am 30.4.26 bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,25% (vorher 2,20% und 2,00%).
- Denzel Bank erhöhte am 30.4.26 um 0,15 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 1,90% (vorher 1,75%), bei 12 Monaten auf 2,10% (vorher 1,85%), bei 2 Jahren auf 2,15% (vorher 1,95%), bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,00%), bei 4 Jahren auf 2,30% (vorher 2,10%) und bei 5 Jahren auf 2,40% (vorher 2,20%)
- Santander Consumer Bank erhöhte am 29.4.26 ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,15 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 1,80% (vorher 1,70%), bei 9 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 12 Monaten bis 2 Jahren auf 2,25% (vorher 2,10%) und bei 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,15%)
- Younited Credit aus Frankreich erhöhte am 24.4.26 bei 18 Monaten auf 2,61% (vorher 2,56%) und bei 2 Jahren auf 2,66% (vorher 2,62%).
- Volkswagen Bank aus Deutschland erhöhte am 22.4.26 bei den Laufzeiten bis 3 Jahre um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 6 Monaten auf 2,25% (vorher 2,00%), bei 9 Monaten auf 2,40% (vorher 2,10%), bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,30%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,40%) und bei 3 Jahren auf 2,70% (vorher 2,60%)
- Die Wiener Privatbank erhöhte am 20.4.26 bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 1,95%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,00%).
- Addiko Bank erhöhte am 17.4.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 1,85%), bei 6 Monaten auf 2,05% (vorher 1,90%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,40% (vorher 2,20%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,35% (vorher 2,25%)
- Raiffeisenbank Wels änderte am 17.4.26 bei 3, 6 sowie 12 Monaten auf 1,25% (vorher 1,00% bei 3 Monaten, 1,125% bei 6 Monaten, 1,50% bei 12 Monaten), bei 2 Jahren auf 1,50% (vorher 1,75%) und bei 3 Jahren auf 1,75% (vorher 1,875%).
- VakifBank erhöhte am 15.4.26 bei 3 Monaten auf 1,80% (vorher 1,75%), bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,75%), bei 9 Monaten auf 2,15% (vorher 1,80%), bei 12 Monaten auf 2,35% (vorher 2,05%), bei 18 Monaten sowie 2 Jahren auf 2,40% (vorher bei 18 Monaten kein Angebot und 2,30% bei 2 Jahren), bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,50% (vorher 2,30% und 2,35%) und bei 5 Jahren auf 2,60% (vorher 2,35%). Die genannten Zinssätze ab der 6-monatigen Laufzeit gelten für Neuanlagen, nicht für die Wiederanlage auslaufender Festgelder.
- Raiffeisenbank Wels senkte am 15.4.26 bei 12 Monaten auf 1,50% (vorher 2,22%) und bei 2 Jahren auf 1,75% (vorher 2,33%).
- Wüstenrot Bank erhöhte am 14.4.26 ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,50 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 12 Monaten auf 2,40% (vorher 1,90%), bei 18 Monaten auf 2,42% (vorher 2,00%), bei 2 Jahren auf 2,45% (vorher 2,22%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,25%)
- Younited Credit aus Frankreich senkte am 14.4.26 bei 18 Monaten auf 2,56% (vorher 2,62%) und bei 2 Jahren auf 2,62% (vorher 2,72%).
- Bigbank aus Estland erhöhte am 13.4.26 bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,50% (vorher 2,35% und 2,40%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 3,00% (vorher 2,60%) und bei 2 bis 10 Jahren auf 2,95% (vorher 2,75% bei 2 Jahren, 2,80% bei 3 Jahren, 2,85% bei 4 bis 10 Jahren).
- Renault Bank direkt erhöhte am 9.4.26 jeweils um 0,25 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,00%), bei 2 Jahren auf 2,30% (vorher 2,05%), bei 3 Jahren auf 2,35% (vorher 2,10%), bei 4 Jahren auf 2,40% (vorher 2,15%) und bei 5 Jahren auf 2,45% (vorher 2,20%)
- Die Aareal Bank aus Deutschland erhöhte am 8.4.26 bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 2,85%).
- Santander Consumer Bank erhöhte am 8.4.26 ab der 9-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte, und zwar bei 9 Monaten auf 1,90% (vorher 1,80%), im Bereich von 12 Monaten bis 2 Jahren auf 2,10% (vorher 1,90% bei 12 sowie 18 Monaten, 2,00% bei 2 Jahren) und bei 3 Jahren auf 2,15% (vorher 2,05%).
