Newsletter: Direktbanken.News 04/2026
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Themenüberblick
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Der Newsticker
++ nach zwei Quartalen mit befristet kostenloser Kontoführung als Eröffnungsanreiz setzt bank99 seit 1.4.26 wieder auf eine direkte Geldprämie: Neukunden erhalten EUR 100,00 für den Kontowechsel von einer Fremdbank, bei dem mindestens zwei Lastschriftpartner über die neue Kontoverbindung informiert werden und von mindestens einem Lastschriftpartner ein erfolgreicher Einzug stattfindet. Mit der Bedingung zu den Lastschriftpartnern verschärfte die Bank gegenüber dem EUR-99,00-Bonus vom Sommer 2025, bei dem das reine Beauftragen des Kontowechsels ausreichte, und auch Bestandskunden teilnehmen konnten
++ DADAT passte zum 1.4.26 die Girokonto-Gebühren turnusmäßig an den Verbraucherpreisindex (VPI 2015) an. Die jährlich per 1.4. vorgenommene Indexierung beträgt diesmal 4,0% - mehr als doppelt so viel wie die 1,9% des Vorjahres. Beim "Girokonto" stieg die monatliche Kontoführung von EUR 5,17 auf EUR 5,38, der jährliche Kartenpreis der Debit-Mastercard von EUR 14,60 auf EUR 15,18. Beim "Gehalts-/Pensionskonto" kletterte der Grundpreis ohne erfüllte Eingangsvoraussetzung von EUR 4,31 auf EUR 4,48 pro Monat. Mit monatlichem Eingang von Gehalt oder Pension ab EUR 1.000 bleiben Kontoführung und Debit-Mastercard aber kostenlos. Die übrigen Positionen - von Eilüberweisungen bis Auslandszahlungsverkehr - stiegen in einem Korridor um die VPI-Anpassung. Einzig das Nachbestellen einer Debit-Mastercard oder Kreditkarte verteuerte DADAT überproportional - um 10% von EUR 10,00 auf EUR 11,00
++ DADAT schafft die Depotgebühr für Privatkunden ab. Am 11.3.26 kündigte die Salzburger Direktbank per Presseaussendung an, dass die Gebühr für Neukunden ab sofort entfalle, für Bestandskunden ab Januar 2027. Goldsparpläne, Goldbarren und Depots juristischer Personen bleiben jedoch depotgebührenpflichtig. Im Konditionenblatt sind die Gebühren für Privatkunden und juristische Personen getrennt ausgewiesen. Der praktische Nutzwert für Neukunden ist gering. Im Rahmen der fortlaufenden Neukundenaktionen wurde das Depot ohnehin für mehrere Jahre kostenfrei geführt. Was DADAT als umfassende Gebührenabschaffung darstellt, überführt für Neukunden lediglich einen Eröffnungsvorteil in eine dauerhafte Regel. Bestandskunden zahlen die Gebühr letztmals für 2026. DADAT rechnet die Gebühr im Nachhinein ab, belastet sie bis 15.1.27. Zuletzt betrug sie inklusive Umsatzsteuer 0,06% p. a., mindestens EUR 3,48 je Position und Jahr; gemanagte Fonds waren gebührenbefreit. Den Prozentsatz hatte DADAT erst Ende 2025 ausgehend von 0,09% p. a. abgesenkt. Vollständig kostenfrei wird das Halten von Wertpapierbestand dennoch nicht für alle. Die Kontoführungsgebühr für das obligatorische Depot-Verrechnungskonto - EUR 2,50 pro Quartal bzw. EUR 10,00 jährlich - bleibt bestehen. Neukunden profitieren hier von der laufenden Aktion, die sie bis Ende 2030 aussetzt. Und das U25-Depot befreit Anleger im Alter bis einschließlich 24 Jahren sowohl von der Depot- als auch von der Kontoführungsgebühr. Der Kostenfokus verschiebt sich somit in Richtung Transaktionskosten und Fremdspesen. Im wachsenden Wettbewerb mit Neobrokern aus dem Ausland positioniert sich DADAT als steuereinfacher Vollbroker ohne Depotgebühr
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die DenizBank startete am 1.4.26 ein Sonderzinsangebot beim "Online Sparen Tagesgeld" mit 2,30% p. a. für die ersten drei Monate, das sich an Neukunden im Privatkundengeschäft richtet. Das Angebot steht auf einer Kampagnenseite, die ausschließlich über das Banner-Karussell auf der Homepage verlinkt ist. Die Sonderverzinsung läuft individuell ab Kontoeröffnung. Auf der Produktseite steht ein Parallelangebot, dort bietet sie auch einen Sonderzins, jedoch 1,80% p. a.; das Enddatum dieses Angebots hat DenizBank seit Oktober 2023 immer wieder verlängert, meist monatlich; dieses Angebot stand bislang Bestands- und Neukunden offen, die ein neues Tagesgeldkonto eröffnen. Dass die DenizBank 2,30% p. a. auf der Kampagnenseite und 1,80% p. a. auf der Produktseite bewirbt, dürfte Interessenten eher irritieren - zumal beide Eröffnungsbuttons in dieselbe Antragsstrecke münden. Neukunden sollten daher wohl darauf achten, den Einstieg über die Kampagnenseite zu wählen.
DADAT drehte am 1.4.26 an beiden Zinsschrauben ihres "Sparkontos": Den Standardzins erhöhte sie leicht von 1,25% auf 1,30%. Beim Neukundenangebot hob sie ihren Sonderzins von 2,25% p. a. auf 2,40% p. a. an. Der Sonderzins gilt dabei für die ersten drei Monate auf Guthabenteile bis EUR 300.000.
Bigbank aus Estland erhöhte am 27.3.26 auf dem österreichischen Markt ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 2,25% p. a. auf 2,50% p. a. Der Sonderzins gilt für die ersten drei Monate.
Advanzia Bank aus Luxemburg setzte am 24.3.26 ihren Sonderzins auf nominal 3,10% p. a. zurück, was auch der von ihr angebotene Satz von Anfang März war. Die Sonderverzinsung erstreckt sich über drei Monate ab der Ersteinzahlung und setzt eine Mindestanlage von EUR 5.000 voraus. Zwischenzeitlich, ab 11.3.26, war er auf nominal 3,35% p. a. hochgesetzt. Die Advanzia Bank ändert ihren Sonderzins neuerdings hin und wieder auch im laufenden Monat statt zuvor einzig zum Monatswechsel.
Avida Finans aus Schweden erhöhte am 24.3.26 von 1,79% auf 1,84%.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Austrian Anadi Bank erhöhte am 3.4.26 um 0,17 bis 0,50 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 1,87% (vorher 1,70%), bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,75%), bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 1,75%) und bei 2 Jahren auf 2,30% (vorher 2,00%). Vorangegangen war am 23.3.26 ein Erhöhen bei drei Laufzeiten um 0,20 bis 0,25 Prozentpunkte.
Addiko Bank erhöhte am 3.4.26 ab der 12-monatigen Laufzeit: bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,20% (vorher 1,90% und 2,05%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,25% (vorher 2,05%). Vorangegangen war am 13.3.26 ein leichtes Anheben bei 6 sowie 12 Monaten ausgehend von 1,85%.
Bigbank aus Estland änderte mehrmals, am 2.4.26 war es eine Erhöhung um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,20% (vorher 2,10%), bei 6 Monaten auf 2,35% (vorher 2,20%), bei 9 Monaten auf 2,40% (vorher 2,25%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,60% (vorher 2,55%), bei 2 Jahren auf 2,75% (vorher 2,65%), bei 3 Jahren auf 2,80% (vorher 2,75%) und bei 4 bis 10 Jahren auf 2,85% (vorher 2,75%)
Hamburg Commercial Bank aus Deutschland erhöhte am 2.4.26 bei 2 Jahren auf 2,55% (vorher 2,40%), bei 4 Jahren auf 2,80% (vorher 2,75%) und bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 2,85%).
Klarna Bank aus Schweden erhöhte am 2.4.26 bei 9 Monaten auf 2,23% (vorher 2,03%).
Younited Credit aus Frankreich erhöhte zuletzt am 2.4.26, und zwar bei 18 Monaten auf 2,62% (vorher 2,50%) und bei 2 Jahren auf 2,72% (vorher 2,67%).
Porsche Bank hob am 2.4.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte an: bei 6 Monaten auf 1,80% (vorher 1,70%), bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 2 Jahren auf 2,10% (vorher 1,90%) und bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,00%)
Kommunalkredit Invest erhöhte am 1.4.26: Für Anlagebeträge ab EUR 10.000 sind es bei 6 Monaten 1,85% (vorher 1,75%), bei 12 sowie 18 Monaten 2,30% (vorher 2,20%), bei 2 Jahren 2,35% (vorher 2,25%) und bei 3, 5, 8 sowie 10 Jahren 2,50% (vorher 2,30%).
DenizBank erhöhte am 1.4.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 1,80%), bei 6 Monaten auf 2,05% (vorher 1,85%), bei 9 Monaten auf 2,10% (vorher 1,90%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,25%), bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,45% (vorher 2,30%), bei 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,35%) und bei 6 bis 10 Jahren auf 2,00% (vorher 1,90%). Zuvor, am 13.3.26, hatte sie im Bereich von 18 Monaten bis 5 Jahren um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte erhöht.
VakifBank erhöhte am 30.3.26 ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,05% (vorher 1,95%), bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,20% und 2,25%) und bei 4 sowie 5 Jahren auf 2,35% (vorher 2,30%). Zuvor, am 13.3.26, hatte sie ebenfalls ab 12 Monaten erhöht, bei 2 Jahren ausgehend von 1,90% am deutlichsten.
Raiffeisenbank Wels erhöhte am 27.3.26 bei 12 Monaten auf 2,22% (vorher 1,50%) und bei 2 Jahren auf 2,33% (vorher 1,75%).
Klarna Bank aus Schweden hob am 27.3.26 an drei Stellen an. Bei 12 Monaten ging sie auf 2,65% (vorher 2,50%), bei 2 Jahren auf 2,75% (vorher 2,67%) und bei 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,79%).
Bank Direkt hob am 27.3.26 ab der 12-monatigen Laufzeit an: bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 1,75%), bei 2 Jahren auf 2,25% (vorher 2,00%) und bei 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,15%)
CreditPlus Bank aus Deutschland erhöhte am 26.3.26 bei 6 Monaten auf 2,20% (vorher 2,00%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15% und 2,20%) und bei 2 Jahren auf 2,36% (vorher 2,30%). Zuvor, am 12.3.26, hatte sie bei 3, 6 sowie 9 Monaten auf einheitlich 2,00% erhöht.
bundesschatz.at erhöhte zum 24.3.26. Bei 1 Monat gelten 1,95% (vorher 1,90%), bei 6 Monaten 2,15% (vorher 1,95%), bei 12 Monaten 2,25% (vorher 2,00%), bei 4 Jahren 2,50% (vorher 2,35%) und bei 10 Jahren 3,10% (vorher 3,00%).
Banque Wormser Frères aus Frankreich senkte zuletzt, am 19.3.26 um 0,40 bis 0,50 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 1,65% (vorher 2,15%), bei 9 Monaten auf 1,80% (vorher 2,25%), bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 2,40%), bei 18 Monaten auf 2,05% (vorher 2,50%), bei 2 Jahren auf 2,10% (vorher 2,55%), bei 3 Jahren auf 2,15% (vorher 2,60%), bei 4 Jahren auf 2,20% (vorher 2,65%) und bei 5 Jahren auf 2,25% (vorher 2,70%)
Renault Bank direkt erhöhte am 10.3.26 um 0,15 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 1,85%), bei 2 Jahren auf 2,05% (vorher 1,90%), bei 3 Jahren auf 2,10% (vorher 1,95%), bei 4 Jahren auf 2,15% (vorher 2,00%) und bei 5 Jahren auf 2,20% (vorher 2,00%)
HYPO Salzburg und Raiffeisenbank Inneres Salzkammergut bieten seit 9.3.26 wieder eine 3-jährige Laufzeit an, zu 1,75%.
Ein frohes Osterfest wünscht
m o d e r n - b a n k i n g
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