Newsletter: Direktbanken.News 11/2025

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Themenüberblick

Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Der Newsticker

++ Scalable Capital aus München hat die Migration der Depots von der Baader Bank auf das neue, hauseigene Scalable-Depot kurzfristig um einen Monat verschoben. Anstatt am 8./9.11.25 soll sie nun am Wochenende 6./7.12.25 stattfinden. Die Kunden wurden am 1.11.25 per E-Mail informiert. Auf der offiziellen Informationsseite und in den FAQ sind die aktualisierten Termine für die Abläufe genannt, allerdings ohne Hinweis, dass sie geändert wurden. Scalable Capital nannte keine Gründe für die Verschiebung – die Kundenmitteilung nennt lediglich die neuen Termine. Daher kann man nur mutmaßen, warum die Verantwortlichen den Umzug um einen Monat verschoben haben. Möglicherweise stellte das Unternehmen während der Testläufe oder bei bereits migrierten Pilotkunden Schwierigkeiten in den Prozessen fest. Oder es traten Probleme bei den beteiligten Dienstleistern auf. Scalable Capital wird vorsorglich entschieden haben, um das Großprojekt für alle Kunden möglichst störungsfrei über die Bühne zu bringen. In solchen Fällen ist eine Verschiebung sinnvoll, aber es fehlt eine transparente Erklärung seitens Scalable Capital. Ein wichtiger Aspekt bei dem Umzug ist der Umgang mit den Kauf- und Verkaufsorders im Baader-Bank-Depot. Alle dortigen nicht ausgeführten Orderaufträge verfallen weiterhin zu den ursprünglich kommunizierten Terminen, also vor Handelsbeginn am 3.11.25 (Käufe) und 5.11.25 (Verkäufe). Darauf wurde in der E-Mail hingewiesen. Durch die Verschiebung kommt jedoch eine weitere Bereinigung hinzu: Eventuelle nach dem 3.11.25 bzw. 5.11.25 erteilte Aufträge im Baader-Bank-Depot, die dann noch offen sind, werden zu neuen Stichtagen Anfang Dezember gelöscht. Empfehlenswert für Kunden ist es - wie bei jedem Depotübertrag -, sich vorher alle benötigten Dokumente, Belege zu den Einstandskursen und eine Depotübersicht abzuspeichern. Für Kunden mit Wohnsitz in Österreich kommt erschwerend hinzu, dass Scalable für sie nicht steuereinfach ist, sie müssen den Depotwechsel binnen eines Monats dem Finanzamt melden

++ die easybank verlängerte die Gebührenbefreiung bei Konto- und Depotführung für Depot-Neukunden um ein Jahr bis Ende 2028. Wer also im Aktionszeitraum 1.11.25 bis 31.12.25 das Depot eröffnet, zahlt gut drei Jahre lang weder Kontoführungspreis noch Depotgebühr. Allerdings entfiel bei dem Eröffnungsangebot gleichzeitig der bei den eigenen Orderentgelten kostenfreie Handel über Tradegate, der bisher bei der Aktion bis Ende 2025 enthalten war. Regulär berechnet die easybank 0,12% vom Depotvolumen jährlich, mindestens EUR 5,40 je Position und mindestens EUR 15,00 je Depot (ausgenommen gemanagte Fonds), sowie EUR 18,00 für das Verrechnungskonto

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Advanzia Bank aus Luxemburg erhöhte ihr Sonderzinsangebot auf nominal 2,70% p. a. (vorher 2,40% p. a.). Es gilt bei Einzahlung ab 1.11.25 für neue Tagesgeldkunden sowie die Kunden, die bislang keine Ersteinzahlung geleistet haben. Zinsen zahlt Advanzia Bank generell nur, wenn mindestens EUR 5.000 angelegt sind.

bank99 erhöhte bei ihrem Sonderzinsangebot für Neukunden für den kurzen Eröffnungszeitraum vom 27.10.25 bis 3.11.25 den angebotenen Zins auf 2,25% p. a. (vorher 2,00% p. a.). Am 4.11.25 wurde er entsprechend auf 2,00% p. a. zurückgesetzt.

Die Renault Bank direkt hob per 21.10.25 ihren Tagesgeldzins an, von 1,25% auf 1,50%.

Bigbank aus Estland verzinst seit 15.10.25 auf dem Tagesgeldkonto die Guthabenteile bis EUR 250.000, zuvor nur bis EUR 100.000. Dies gilt sowohl beim Standardzins als auch beim angebotenen Sonderzins. Einlagen sind durch die estnische Einlagensicherung jedoch weiterhin nur bis EUR 100.000 je Person und Institut abgesichert.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

Addiko Bank wird am 6.11.25 vier ihrer Laufzeiten um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte erhöhen: bei 6 Monaten auf 1,85% (bisher 1,75%) und bei 18 Monaten, 2 sowie 3 Jahren auf 1,90% (bisher 1,85%)

Bigbank aus Estland erhöhte am 29.10.25 für den österreichischen Markt bei 3 bis 12 Monaten auf 2,50%. Es sei ein Angebot, das bis 25.11.25 gelte. Zuvor waren es bei 3 Monaten 2,15%, bei 6 Monaten 2,35% und bei 9 sowie 12 Monaten 2,40%.

VakifBank erhöhte am 24.10.25 bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 1,75%) und bei 2 Jahren auf 2,05% (vorher 1,90%). Es seien Sonderangebote anlässlich des Weltspartags, die nur für Neuanlagen gelten, nicht für die Wiederanlage auslaufender Festgelder.

Raiffeisenbank Wels erhöhte am 24.10.25 bei 12 Monaten auf 1,915% (vorher 1,75%).

Klarna Bank aus Schweden senkte am 24.10.25 ein wenig gegen die aktuelle Tendenz um 0,10 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 1,84% (vorher 1,94%), bei 6 Monaten auf 1,89% (vorher 1,99%), bei 9 Monaten auf 2,03% (vorher 2,13%), bei 12 Monaten auf 2,16% (vorher 2,26%), bei 18 Monaten auf 2,36% (vorher 2,46%), bei 2 Jahren auf 2,43% (vorher 2,53%), bei 3 Jahren auf 2,54% (vorher 2,64%) und bei 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%). Vorangegangen war am 10.10.25 ein Senken der Kurzläufer bis 12 Monate um 0,06 bis 0,14 Prozentpunkte.

Younited Credit aus Frankreich senkte zuletzt, und zwar am 24.10.25 bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,29%), bei 18 Monaten auf 2,24% (vorher 2,42%) und bei 2 Jahren auf 2,46% (vorher 2,52%).

Die Porsche Bank erhöhte am 21.10.25 bei 2 Jahren auf 1,90% (vorher 1,80%).

HYPO Salzburg und Raiffeisenbank Inneres Salzkammergut führten am 20.10.25 eine 18-monatige Laufzeit zu 1,75% ein.

bank99 erhöhte am 15.10.25 um 0,05 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 1,85% (vorher 1,65%), bei 9 Monaten auf 1,90% (vorher 1,70%), bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 1,75%), bei 2 Jahren auf 1,85% (vorher 1,80%) und bei 3 Jahren auf 1,95% (vorher 1,85%). Bei den Laufzeiten von 6 bis 12 Monaten liegt sie damit an erster Position unter den Inlandsanbietern.

Bigbank aus Estland erhöhte am 10.10.25 bei 4 bis 10 Jahren auf 2,35% (vorher 2,15%).

Santander Consumer Bank erhöhte am 7.10.25 ab der 9-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 9 Monaten auf 1,70% (vorher 1,60%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 1,80% (vorher 1,70%), bei 2 Jahren auf 1,90% (vorher 1,80%) und bei 3 Jahren auf 2,00% (vorher 1,80%)

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